Ich bin Maria – Hundeverhaltensberaterin, CBATI-KSA und VMTP


fair. klar. individuell.
Ich begleite MenschHundTeams nicht nach Schema F, sondern mit einem ganzheitlichen Blick auf Verhalten, Alltag und Beziehung. Seit vielen Jahren arbeite ich mit Hunden und ihren Menschen – mit besonderem Schwerpunkt auf verhaltenskreativen Hunden, Alltagssicherheit und nachhaltiger Entwicklung.
Mein Weg führte mich bewusst weg von Druck, Drill und klassischen Dominanzideen – hin zu modernem, bedürfnisorientiertem Training, das Verhalten wirklich verstehen will.

Ich arbeite nicht gegen Hunde. Ich arbeite mit ihnen.

Warum WuselHund?

Mit Merlin begann mein eigener Weg: weg von Frust, Unsicherheit und dem Gefühl, ständig „mehr Kontrolle“ zu brauchen – hin zu echtem Verständnis, fairer Begleitung und nachhaltiger Veränderung.
Ich habe selbst erlebt, wie schnell Hundetraining überfordern kann, wenn es nicht zum Hund, nicht zum Menschen und nicht zum echten Alltag passt.
Aus genau dieser Erfahrung entstand WuselHund:
ein Ort für MenschHundTeams, die nicht perfekt sein müssen, sondern gemeinsam wachsen möchten.

Was mir wichtig ist


  • Verhalten verstehen statt nur korrigieren
  • weniger Druck, mehr Orientierung
  • wenige gute Werkzeuge statt immer neuer Signale
  • individuelle Wege statt Standardlösungen
  • echte Alltagssicherheit statt Training für den Hundeplatz
  • fairer, respektvoller Umgang mit Hunden – auch dann, wenn Verhalten schwierig wird

Ich glaube daran, dass Veränderung nicht durch Kontrolle entsteht, sondern durch Klarheit, Vertrauen und passende Strategien. Gewalt, Einschüchterung und Training über Angst haben in meiner Arbeit keinen Platz. Gerade dann, wenn Verhalten herausfordernd wird, braucht es Fachwissen, Ruhe und faire Lösungen – nicht mehr Druck.
Denn Gewalt beginnt oft dort, wo Wissen aufhört.

Meine Hunde

Merlin, Nimue & Orla begleiten nicht nur mein Leben, sondern auch meine Sicht auf Hunde.
Jeder von ihnen hat mich etwas anderes gelehrt – über Verhalten, Kommunikation, Bedürfnisse und darüber, wie unterschiedlich Hunde sein dürfen.
Sie sind nicht nur Teil von WuselHund – sie sind ein Teil davon, warum es WuselHund überhaupt gibt.


Wissen ist Verantwortung

Ich arbeite nicht nach Bauchgefühl oder schnellen Lösungen, sondern auf einer fachlich fundierten Grundlage.
Fortbildungen, Weiterbildung und ehrliche Reflexion gehören für mich selbstverständlich dazu – denn gute Begleitung braucht mehr als Erfahrung allein.
Gerade bei verhaltenskreativen Hunden, schwierigen Alltagssituationen und professionellen Einsatzfeldern ist Fachwissen keine Ergänzung – sondern Voraussetzung.

Wissen teilen gehört für mich genauso dazu wie Training.
Neben der Begleitung einzelner MenschHundTeams halte ich regelmäßig Onlinevorträge, Workshops und Fachveranstaltungen rund um Verhalten, Begegnungen und bedürfnisorientiertes Training.
Darüber hinaus werde ich auch von Hundeschulen, Hundevereinen, Tierheimen und anderen Einrichtungen als Referentin eingeladen – für Vorträge, Tagesseminare und Workshops zu Themen wie Verhaltensverständnis, Begegnungstraining, Aggressionsverhalten oder fairem, alltagstauglichem Hundetraining.
Denn gute Begleitung endet nicht beim einzelnen Trainingstermin – sie beginnt oft dort, wo Menschen Verhalten wirklich verstehen.

Auch Interviews und fachliche Gespräche gehören für mich dazu. Im Austausch mit Kolleginnen entstehen oft genau die Perspektiven, die im Alltag mit Hund wirklich weiterhelfen.
Im Interview „Die Leine: lästiges Übel oder sinnvolles Trainingstool?
spreche ich beispielsweise mit Anja Püster darüber, was achtsame Leinenführung wirklich bedeutet, warum die Leine weit mehr sein kann als nur ein Mittel zur Kontrolle.

In besonderen Fällen arbeite ich auch interdisziplinär und beziehe zusätzliche Perspektiven mit ein – etwa in der Zusammenarbeit mit Ina Wailersbacher.

Qualifikationen

Fachwissen ist für mich keine Zusatzoption, sondern Grundlage meiner Arbeit.
Hier findest du einen Einblick in meine zertifizierten Ausbildungen und fachlichen Schwerpunkte, die meine tägliche Arbeit mit MenschHundTeams begleiten und tragen.
Aktuell erweitere ich mein Wissen zusätzlich im Bereich Therapiebegleithundetraining und entwickle diesen Bereich Schritt für Schritt weiter.
Eine Übersicht meiner weiteren Fortbildungen und Spezialisierungen findest du ebenfalls hier.

Verhaltensmedizinische Tierpsychologie

Verhaltensmedizinische Tierpsychologie

09/2020 - 06/2022 Die verhaltensmedizinische Tierpsychologie erweitert den Blick auf Verhalten genau dort, wo klassisches Training allein oft nicht ausreicht. Denn nicht jedes Verhalten ist reine „Erziehungssache“ – häufig spielen auch Stress, Schmerzen, körperliche Prozesse oder medizinische Zusammenhänge eine wichtige Rolle. Diese Ausbildung verbindet Verhalten mit Anatomie, Neurobiologie, Psychophysiologie und psychosomatischen Zusammenhängen. Sie hilft dabei, Hunde nicht nur oberflächlich zu bewerten, sondern Ursachen differenziert zu erkennen und Verhalten ganzheitlich einzuordnen. Gerade bei verhaltenskreativen Hunden ist dieser Blick oft entscheidend. Für meine Arbeit bedeutet das: genauer hinschauen, Zusammenhänge verstehen und nicht vorschnell an Symptomen arbeiten, wenn die eigentliche Ursache an anderer Stelle liegt.

Behavior Adjustment Training (CBATI-KSA)

Behavior Adjustment Training (CBATI-KSA)

07/2019 & 01/2023 Behavior Adjustment Training (BAT) nach Grisha Stewart ist weit mehr als ein Trainingskonzept – es ist eine Haltung im Umgang mit Hunden. Besonders bei Unsicherheit, Stress, reaktiven Hunden oder schwierigen Begegnungssituationen ermöglicht BAT nachhaltige Veränderung über Selbstwirksamkeit, Sicherheit und respektvolle Kommunikation. Im Juli 2019 konnte ich die Zertifizierung zur CBATI-KSA (Certified Behavior Adjustment Training Instructor – Knowledge & Skills Assessed) ablegen und 2023 erfolgreich rezertifizieren. BAT verändert den Blick auf Verhalten: weg von Kontrolle und Korrektur, hin zu Verständnis, Distanzmanagement, Körpersprache und echter Handlungskompetenz für Hund und Mensch. Gerade im Bereich Begegnungen bewältigen nimmt BAT bei WuselHund einen wichtigen Raum ein – aber auch in vielen anderen Trainingsbereichen fließen diese Elemente ganz selbstverständlich mit ein.

Hundeverhaltensberatung

Hundeverhaltensberatung

12/2013-05/2014 Schon früh war für mich klar, dass ich mich besonders auf Verhaltensprobleme, Unsicherheiten und schwierige Alltagssituationen spezialisieren möchte. Die Ausbildung zur Hundeverhaltensberatung legt den Schwerpunkt auf das Verstehen und Einordnen von Verhalten – nicht nur auf Symptome, sondern auf Ursachen, Auslöser und Verstärker. Themen wie Angst, Aggression, Hyperaktivität, Ressourcenverhalten, Unsicherheiten oder stereotype Verhaltensweisen gehören genauso dazu wie Beratungsgespräche und alltagstaugliche Lösungswege. Diese Grundlage bildet bis heute einen wichtigen Teil meiner Arbeit mit Mensch-Hund-Teams, besonders dort, wo Alltag nicht einfach nur Training braucht, sondern echtes Verstehen.

Tierpsychologie (Spezialgebiet Hund)

Tierpsychologie (Spezialgebiet Hund)

11/2011-11/2012 Die Tierpsychologie war mein fachlicher Einstieg in die Welt des Hundeverhaltens – und gleichzeitig der Beginn von WuselHund. Damals wollte ich vor allem meinen eigenen Hund besser verstehen und merkte schnell, wie viel mehr hinter Verhalten steckt als Gehorsam oder klassische Erziehung. Dieses Studium öffnete den Blick für Lernverhalten, Entwicklung, Kommunikation, Bedürfnisse und die individuellen Unterschiede zwischen Hunden. Es war der erste wichtige Schritt weg von schnellen Bewertungen – hin zu echtem Verständnis und einem fairen, bedürfnisorientierten Blick auf Hunde.

Hundewissenschaften

Hundewissenschaften

05/2014-08/2014 Mit dem Studium der Hundewissenschaften konnte ich mein Wissen um praktische Trainingsgestaltung, Hundesport, Aufbau von Trainingsstrukturen und den professionellen Rahmen einer Hundeschule sinnvoll erweitern. Hier ging es nicht nur um Verhalten, sondern auch um sinnvolle Trainingsplanung, abwechslungsreiche Gestaltung und die praktische Umsetzung im Alltag mit Mensch und Hund. Diese Ausbildung ergänzt die verhaltensorientierte Arbeit um viele praktische Aspekte, die im Training oft den entscheidenden Unterschied machen.

Hundeernährung

Hundeernährung

03/2017-03/2018 Ernährung spielt im Alltag vieler Hunde eine größere Rolle, als oft angenommen wird – gerade bei sensiblen, gestressten oder gesundheitlich belasteten Hunden. Die Ausbildung im Bereich Hundeernährung hilft dabei, Zusammenhänge zwischen Verhalten, Wohlbefinden und Fütterung besser einzuordnen. Dabei geht es nicht um Futtertrends oder Dogmen, sondern um sinnvolle, individuelle Betrachtung und alltagstaugliche Unterstützung. Auch wenn Ernährung nicht mein Hauptschwerpunkt ist, ist dieses Wissen oft ein wertvolles ergänzendes Puzzleteil in der Begleitung von Mensch-Hund-Teams.